Register der Identitätsbeschränkungen
Identitätsbeschränkungen sind die nicht verhandelbaren verhaltensbezogenen, ethischen und strukturellen Grenzen, die bestimmen, wer die Gemeinschaft ist. Anders als Invarianten (die das System selbst schützen) definieren Identitätsbeschränkungen, wie Mitglieder und die Gemeinschaft sich zu Menschen, Ökosystemen und Ideologien verhalten.
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Erzeugt am 2026-08-31 · Alle Vorlagen herunterladen
Aktive Identitätsbeschränkungen
Which non-negotiable rules follow from who we are as a community — about behaviour, joining, culture or land?
RCOS-Klauseln 2.4.1, 2.4.2, 2.4.3, 2.4.4
- 2.4.1 Die Gemeinschaft MUSS alle Einschränkungen auf Identitätsebene erklären, die Teilnahme, Verhalten oder Governance wesentlich beeinflussen.
- 2.4.2 Identitätseinschränkungen KANN unter anderem Folgendes umfassen:
- 2.4.3 Identitätseinschränkungen MUSS überprüfbar und durch definierte Prozesse durchsetzbar sein.
- 2.4.4 Identitätseinschränkungen DARF NICHT implizit oder informell durchgesetzt werden.
Warum Identitätsbeschränkungen explizit festhalten?
Jede Gemeinschaft hat implizite Regeln — „das machen wir hier nicht." Implizite Regeln werden zu Werkzeugen willkürlicher Durchsetzung: Wer soziale Macht hat, bestimmt, was sie bedeuten. Identitätsbeschränkungen aufzuschreiben und zu verlangen, dass sie durch definierte Prozesse überprüfbar sind, macht aus einer informellen Norm etwas, auf das sich ein Mitglied tatsächlich verlassen oder das es anfechten kann.
Wie du diesen Abschnitt ausfüllst
Jede Beschränkung muss durch einen definierten Prozess überprüfbar und durchsetzbar sein — keine vagen Bestrebungen. Gängige Kategorien aus RCOS §2.4.2: ethische/verhaltensbezogene Grenzen, Teilnahmevoraussetzungen, nicht verhandelbare kulturelle oder ökologische Beschränkungen. Verweise auf Schicht 4 für die Durchsetzung, Schicht 1 für Teilnahmekonsequenzen.
- <Beschränkung 1, z. B. Mitglieder dürfen nicht in einer Weise handeln, die Macht konzentriert, Wert abschöpft oder Menschen, Land oder die Integrität der Governance schädigt.>
- <Beschränkung 2, z. B. Die Gemeinschaft darf nicht als Vehikel für spekulativen finanziellen Gewinn genutzt werden — interne Wirtschaftsmechanismen dienen der Anerkennung von Beiträgen, nicht der Profiterzielung.>
- <Beschränkung 3, z. B. Kein Mitglied und keine Rolle darf Autorität beanspruchen, die nicht ausdrücklich durch das Governance-System erteilt wurde.>
- <Beschränkung 4, z. B. Die Gemeinschaft darf lokalen Ökosystemen, dem Land oder der Biodiversität keinen anhaltenden Nettoschaden zufügen.>
- <Beschränkung 5, z. B. Ökologische Auswirkungen müssen bei allen wesentlichen Entscheidungen zu Ressourcen, Land und Infrastruktur berücksichtigt werden.>
- <Beschränkung 6, z. B. Die strukturelle Ebene der Gemeinschaft muss nicht-ideologisch und nicht-normativ bleiben — sie bietet ein Gerüst, keine vorgeschriebene Lebensweise.>
- <Beschränkung 7, z. B. Kein bestimmtes Glaubenssystem, keine Spiritualität, Kultur oder politische Ideologie darf als Voraussetzung für Mitgliedschaft oder Teilnahme verlangt werden.>
- <Beschränkung 8, z. B. Die Vielfalt der Ansätze für regeneratives Leben ist ein Merkmal, kein Problem.>
Was hineingehört
- Which rules hold for everyone taking part, whatever a majority wants on a given day?
- For each one: who does it apply to?
- What does it mean for them in practice — what may they not do, or what must be true before they can join?
- Why is it needed — what would go wrong here without it?
Beispiele
Only people aged 18 or over can become members.
No belief system, religion or political view may be required to join or take part.
Nothing the community does may cause lasting harm to the land it stewards; every land and building decision says how it was checked.
Beispiele, keine Empfehlungen. Eure Antworten werden eure eigenen sein.
Durchsetzung und Überprüfbarkeit
How would anyone check whether a constraint is being met — and what happens if it is not?
RCOS-Klauseln 2.4.3, 2.4.4
Warum müssen Beschränkungen überprüfbar sein und nicht informell?
Eine Beschränkung, die nicht überprüft werden kann, ist eine Beschränkung, die von demjenigen durchgesetzt wird, der das meiste soziale Kapital im Raum hat. Zu definieren, wie jede Beschränkung erkannt wird, wer sie anspricht und durch welchen Prozess sie gelöst wird, verhindert, dass Identitätsregeln zu Werkzeugen willkürlichen Ausschlusses werden.
Wie du diesen Abschnitt ausfüllst
Beschreibe für jede oben genannte Beschränkung (oder als allgemeine Richtlinie), wie ein Verstoß erkannt und behandelt wird. Verweise auf die Konfliktlösungsleiter (Schicht 4) und alle für die Überwachung zuständigen Rollen (Schicht 5).
- <Wie Verstöße erkannt und gemeldet werden.>
- <Welcher Ebene-4-Prozess Verstöße welcher Beschränkungsklasse behandelt.>
- <Welche Rollen oder Gremien für Überwachung und Überprüfung zuständig sind.>
Was hineingehört
- For each rule: how would anyone notice that it is not being kept?
- Which written process handles a breach, so it is not left to whoever objects loudest?
- Who keeps an eye on it, and how often is that looked at again?
Beispiele
Each constraint names how a breach would show up and who keeps an eye on it: the land group checks the ecological constraints on its quarterly walk, and anyone may report a breach of a behavioural constraint to the accountability coordinator. Every reported breach goes through our accountability process — never a private warning or quiet exclusion. We review the whole register at the yearly reflection meeting.
Beispiele, keine Empfehlungen. Eure Antworten werden eure eigenen sein.
Bedingungen für Änderungen
How are our non-negotiables added, changed or removed — and who has to agree?
RCOS-Klauseln 2.4.1, 2.5.2
Wie du diesen Abschnitt ausfüllst
Identitätsbeschränkungen sind verfassungsrechtlicher Natur — beschreibe den Entscheidungstyp, die Schwelle und das Ratifizierungsverfahren, die erforderlich sind, um eine Beschränkung hinzuzufügen, zu entfernen oder zu ändern.
Identitätsbeschränkungen dürfen nur durch eine Verfassungsentscheidung gemäß der Entscheidungsmatrix (Schicht 2) hinzugefügt, entfernt oder geändert werden, wobei <Schwellenwert> erforderlich ist und eine Ratifizierungsfrist von mindestens <Dauer> einzuhalten ist. Jede Änderung muss in der Versionshistorie (Schicht 6) dokumentiert werden.
Was hineingehört
- What kind of decision does it take to add, change or remove one of our non-negotiables — an ordinary one, or one of our highest-level (constitutional) decisions?
- How many people have to agree, and who counts — everyone, full members only, or those present?
- How long do we wait between agreeing a change and it taking effect, so anyone affected can raise concerns or prepare?
- Does removing a non-negotiable need the same bar as adding or changing one?
Beispiele
Adding, changing or removing an identity constraint is a constitutional decision. The proposal must be shared with all full members at least 21 days before the meeting that decides it, and it passes only if at least three quarters of all full members vote in favour. The change takes effect 30 days after the decision, and both the old and new wording stay in the register's history.
Beispiele, keine Empfehlungen. Eure Antworten werden eure eigenen sein.
Ratifizierungsprotokoll
Who adopted these constraints, when, and how was it decided?
- Angenommen: <JJJJ-MM-TT>
- Entscheidungstyp: Verfassungsentscheidung
- Version: <Version>
- Entscheidungsprotokoll: <Link zum Entscheidungsprotokoll>